24-11-09
Neue Spezies im Norden
Güster (zrcks) - Nicht etwa auf Stippvisite, sondern durch die Hintertür eingebürgert und nun auch die Reize der Güsteraner Seen entdeckt hat eine neue Großwildart im Norden.
Ein Emu, sonst nur in Australien und Afrika beheimatet, tauchten unerwartet mitten im Ort auf, lösten Erstaunen aus, stellten aber auch eine nicht unerhebliche Gefahr im Zusammenhang mit dem Fahrzeugverkehr dar, denn verkehrsgerechtes Verhalten ist den Steppenbewohnern fremd.
Kürzlich gab ein prächtiges Exemplar der Gemeinde Güster die Ehre, schaute sich in Vorgärten um und stolzierte die Hauptstraße entlang. Anwohnern gelang es, das Tier in eine ruhige Sackgasse zu leiten und schließlich in einem eingezäunten Garten einzusperren, damit die Polizei tätig werden sollte um Gefahren für den Fahrzeugverkehr und das Tier auszuräumen.
Doch norddeutsche Gartenzäune sind kein Hindernis für Großvögel und so entschwand der seltene Gast durch Gärten in den nahegelegenen Wald.
Nach Informationen im Ort, kam das Tier (oder die Tiere, in Ratzeburg sollen auch schon Exemplare gesichtet worden sein) aus ehemaliger privater Haltung.
Sie haben sich offenbar ihrem Freiheitstrieb folgend, im Herzogtum eingerichtet.