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09-03-10

Welle der Solidarität

 


Sie machen gemeinsame Sache, um Kindern in Not zu helfen: »Radfahrer« Andreas Ewald, Martina Müller von Radio Hamburg und der Vorsitzende des Fördervereins, Peter Schmid.Foto: Peter Heinrich

Büchen (peh) – Im Mai letzten Jahres hatte sich Andreas Ewald 720 Kilometer auf dem Rad kreuz und quer durch Norddeutschland abgestrampelt und dabei mit Hilfe von Radio Hamburg fast 20.000 Euro an Spendengeldern für Theo eingesammelt. Mit einer Sportprothese und einem Spezialfahrrad kann Theo, der kürzlich sogar ein Praktikum bei Radio Hamburg absolviert hat, nun sein Leben wieder selbst ein bisschen besser meistern. »Wir haben Theo als aufgeschlossenen jungen Mann bei uns im Sender kennengelernt«, sagte Pressesprecherin Martina Müller kürzlich während der Jahreshauptversammlung des Fördervereins »Unterstützung schwersterkrankter und behinderter Kinder« im Büchener Sportlerheim. Dabei überbrachte die Pressesprecherin des Senders die Grüße und Wünsche des Radio- Hamburg-Teams und seiner Hörer. »Wie im Fall von Theo wollen wir nachhaltig denen helfen, die sich nicht selbst helfen können. Als größtes Hamburger Medium haben wir hier eine soziale Verpflichtung, sodass wir bereits 1988 die Aktion 'Hörer helfen Kindern' ins Leben gerufen haben«, erläuterte Martina Müller, die auch als zweite Vorsitzende des mittlerweile hierfür gegründeten Vereins fungiert.
Schon seit acht Jahren hat Radio Hamburg zum Förderverein und dessen Vorsitzenden Peter Schmid einen ganz engen Draht. »Wir telefonieren regelmäßig und dabei macht uns Peter Schmid auf Kinder und Jugendliche, die ein schweres Schicksal erlitten haben, aufmerksam. Dabei ist der Förderverein für uns ein guter Leumund vor Ort, der die einzelnen Schicksale bereits auf Herz und Nieren geprüft hat. Da wir uns innerhalb des Sendegebiets engagieren und im Radio sowie auf unserer Homepage über die einzelnen Fälle berichten, kann der Hörer seine dringend benötigte Hilfe sehr gut nachvollziehen. Dabei ist ihm wichtig, dass seine Spende nachweislich ankommt«, erklärte Martina Müller das Erfolgskonzept der Aktion, das auch Peter Schmid in seiner schweren Mission hoffnungsvoll stimmen dürfte. »Keine Hilfe ist für uns selbstverständlich. Deshalb möchte ich mich herzlich für alle Spenden, ob groß oder klein, bedanken«, sagte der Vorsitzende des Fördervereins am Ende seines Berichtes, in dem er an viele schwere Schicksale, die dank der Hilfe zumindest gelindert werden konnten, erinnerte. Darüber hinaus ließ der erste Vorsitzende aber auch seiner Wut und Verzweiflung freien Lauf und beklagte einen »Sozialstaat, der sich immer mehr vom Sozialen verabschiedet« sowie arrogante und ignorante Ämter und Behörden, die den Eltern der schwerstkranken oder behinderten Kinder das Leben noch zusätzlich erschweren würden. Doch in seinem Kampf stehen der Verein und sein Vorsitzender Peter Schmid beileibe nicht allein da, wie auch die hohe Resonanz von rund 70 Mitgliedern und Gästen auf der Jahreshauptversammlung bewies. Größtmögliche Unterstützung durch die Kommunen versprachen zudem die Bürgermeister Büchens und Schwarzenbeks, Uwe Möller und Frank Ruppert, die aus voller Überzeugung auch Mitglieder des Fördervereins sind.



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Christa Möller

Schefestr 11
21493 S'bek

T: 04151-8890-45
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Christina Kriegs-Schmidt

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