27-04-10
Torsten Wilms weiterhin erster Vorsitzender der WVG
Geesthacht (gak) – Vierundzwanzig der 121 Mitglieder der Wirtschaftlichen Vereinigung Geesthacht (WVG) fanden sich im Krümmeler Hof zur Jahreshauptversammlung ein. Zehn neue Mitglieder konnte Gabriele Apel für die WVG gewinnen, jedoch sind auch einige wegen Konkurs oder Verlegung des Firmensitzes ausgetreten. Der erste Vorsitzende Torsten Wilms (22 Jastimmen, eine Neinstimme, eine Enthaltung), die dritte Vorsitzende Gabriele Apel (23 Jastimmen, eine Enthaltung) und der Schriftführer Detlef Kruse (23 Jastimmen, eine Enthaltung) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Gegenkandidaten gab es keine.
Das Grußwort der Stadt Geesthacht überbrachte Jürgen Leonhardt, stellvertretender Bürgervorsteher. Er sprach die Neugestaltung der Bergedorfer Straße an: »Sie ist nicht gestorben. Alle Parteien reden miteinander und suchen den breiten Konsens.« Leonhardt äußerte sich optimistisch, bereits im Haushalt 2011 erste Mittel dafür einzubringen.
Rückblickend berichtete Gabriele Apel von der Messe »Schaufenster Geesthacht«, die bereits zum elften Male lediglich mit einem geringen Minus von 3.600 Euro erfolgreich stattfand. »Wir waren bereits zum dritten Mal auf dem Menzer-Werft-Platz, das Außengelände wird von den Ausstellern sehr gut angenommen«, wusste sie zu vermelden. Ebenso positive Resonanzen konnte Jürgen Wirobski vom Arbeitskreis Existenzgründer erläutern: »Wir haben bislang zweiundzwanzig Beratungen durchgeführt, davon waren neunzehn Neugründer und drei suchten für ihr Unternehmen Nachfolger.«
Die ein- bis zweistündigen Beratungen finden nach Anmeldung kostenlos im Oberstadttreff statt.
Tourismusmanagerin Anne Hartlich sprach für den Arbeitskreis City Gemeinschaft Geesthacht die Marktsonntage an: »Die lebendige Innenstadt wird zu einem Einkaufserlebnis für Bürger und Gäste der Stadt.« Torsten Wilms erwähnte, dass bei der Vergabe der Aufträge für den städtischen Baubetriebshof die ortsansässigen Unternehmen größere Berücksichtigung hätten finden können, wenn kleinere Lose ausgeschrieben worden wären. »In 2009 waren insgesamt 321 Firmen von der Stadt zu beschränkten Preisanfragen angeschrieben worden, davon hatten 199 die Ausschreibungsunterlagen angefordert, 107 Geesthachter Unternehmen fanden bei der Auftragserteilung Berücksichtigung«, erläuterte Jürgen Leonhardt die Vergabepraxis der Stadt. Der erste Vorsitzende betonte in seinem Schlusswort mit Hinweis auf die anhaltenden Grundstücksverkäufe in der Mercatorstraße: »Wir sind in der Wirtschaftskrise mit einem blauen Auge davon gekommen.«