17-11-09
Einmütige Ratsversammlung vor der Bürgermeisterwahl
Geesthacht (gak) – Die achte Sitzung der Ratsversammlung in Geesthacht verlief ruhig und zügig. Thomas Wüppesahl meldete sich zu Wort und wurde wegen des langatmigen Wortbeitrages von Bürgervorsteher Peter Groh (CDU) an die Redezeit von fünf Minuten erinnert. Die von ihm in der letzten Ratsversammlung gestellte Frage hinsichtlich der Steuereinnahmen des Kernkraftwerkes Krümmel wurde mit Hinweis auf § 30 der Abgabenordnung nicht beantwortet, da solcherlei Angaben dem Steuergeheimnis unterliegen. »Bei der Zusatzfrage hat sich mir der Sinn nicht erschlossen«, antwortete Petra Bolte (Grüne) aus diesem Grunde nicht.
Der Bürgervorsteher verkündete zwei Termine, an denen sich die Bürgermeisterkandidaten Dr. Volker Manow und Konstantin Winkler den Fragen der Bevölkerung stellen werden. Dies wird sein am Dienstag, 8. Dezember, von 20 Uhr an im Kleinen Theater an der Schillerstraße und am Donnerstag, 10. Dezember, von 20 Uhr an im Sportlerheim Grünhof-Tesperhude an der Westerheese.
Mehrheitlich, mit einer Gegenstimme, wurde die Gebührenerhöhung der Abwassergebühren von Euro 1,64 auf Euro 1,87 und die Erhöhung der Niederschlagswassergebühr von Euro 12,54 auf Euro 16,58 beschlossen.
Bettina Boll (Grüne) wies unter dem Punkt Verschiedenes auf die unglaublichen Vorfälle um ihre Person und die geheimdienstähnlichen Notizen einer Vattenfall-Mitarbeiterin hin. Der Wochenend-Anzeiger aus dem Viebranz Verlag hatte als einziger darüber ausführlich berichtet. Die Sitzung endete nach 35 Minuten.