09-06-09
3 Tolle Tage in Dassendorf
Dassendorf (dk) – Zu den diesjährigen »Drei Tollen Tage« in Dassendorf waren erneut viele Besucher, hauptsächlich aus dem Ort, erschienen.
Den Anfang machte eine Party am Freitagabend zu der hauptsächlich die jungen Leute aus Dassendorf und Umgebung erschienen waren.
Mehr als 400 Gäste kamen, um ausgelassen zu feiern und nach der Musik von Stephan Nanz zu tanzen.
Der Samstagmorgen verlief ruhig, bis mittags der traditionelle Umzug (diesmal aus nächster Nähe, da in den letzten Jahren kaum noch »Mitläufer« erschienen waren, die Entfernung von 1,5 Kilometern war wohl doch etwas zu lang…) den Fortgang des Festes einläutete.
Zum zweiten Male veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Dassendorf ein Tauziehen, das in diesem Jahr größeren Beifall fand, da das Wetter sich gnädig zeigte. Acht Mannschaften kämpften auf einem eigens dafür angelegten Sandplatz um den Sieg und den Wanderpokal. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Dassendorf, Brunstorf und Schwarzenbek sowie die Landjugend aus Schwarzenbek (deren Mitglieder sich letzten Endes als die Stärksten entpuppten) hatten wahrhaft alle Hände voll zu tun.
Schmerzverzerrte Gesichter sprachen eine Sprache für sich, trotz des Spaßes werden wohl dem einen oder anderen Muskelkater und schmerzende Hände als Erinnerung für einen unterhaltsamen Nachmittag bleiben. Doch am Abend waren alle Anstrengungen vergessen, es wurde kräftig mithilfe der Band »Just for Fun« und DJ Stephan Nanz gefeiert, der letzte Besucher schleppte sich in den frühen Morgenstunden in die Richtung seines Domizils.
Die traditionelle Tombola hatte erneut für manch erfreutes Gesicht und viel Gelächter unter Gewinnern und Gästen gesorgt. Am Sonntag brachte der ebenfalls traditionelle Frühschoppen mit Musik und Erbsensuppe wieder Farbe in die Gesichter derjenigen, die am vergangenen Abend allzu heftig gefeiert hatten, und Freude bei den Besuchern, die – ohne am eigenen Herd stehen zu müssen – in fröhlicher Runde gutes Essen bekamen.
Schließlich startete am frühen Nachmittag das Kinderfest im Festzelt mit Aufführungen der Kinder des örtlichen Gemeindekindergartens.
Am frühen Abend endeten die Feierlichkeiten, Groß und Klein hatten viel Spaß, auch wenn wieder viel Alkohol für manch Radau vor dem Zelt gesorgt hatte – der einzige Wermutstropfen einer gelungenen Veranstaltung.