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01-03-10

CDU bündelt Kräfte und erklärt klare Absage an die Kreis-Grünen

 


(von links): Jörg Kunert (Ortsvorsitzender Geesthacht), Markus Matthießen (Ortsvorsitzender Lauenburg), Wolfgang Genczik (Fraktionsvorsitzender Lauenburg) und Sven Minge (stellv. Fraktionsvorsitzender Geesthacht). Foto: Privat

Lauenburg/Geesthacht (zrcks) - Die Spitzen der CDU-Fraktionen in den Stadtvertretungen von Geesthacht und Lauenburg haben sich darauf verständigt, bei den Themenfeldern Verkehr und Verwaltungskooperationen verstärkt zusammenzuarbeiten.

Der amtierende Geesthachter CDU-Fraktionsvorsitzende Sven Minge, stellte fest, dass die Zusammenarbeit nahe liegend ist. »Insbesondere die Belastung durch den Schwerlastverkehr auf der B 5 trifft Geesthacht und Lauenburg gleichermaßen.«

In diesem Zusammenhang kritisierte Minge ablehnenden Parteibeschlüsse der Kreis-Grünen zu den Umgehungsstraßen im Herzogtum Lauenburg: »Offenbar haben die Grünen in unserem Kreis immer noch nicht gemerkt, dass vor mehr als 20 Jahren die Grenzen in Europa gefallen sind. Der Verkehr hat in den letzten zwei Jahrzehnten spürbar zugenommen. Insbesondere der Schwerlastverkehr ist inzwischen zu einer unzumutbaren Belastung für die Menschen geworden, die in den Orten an den Bundesstraßen wohnen.

Die aktuelle Verkehrszählung in Lauenburg beweist dieses eindrucksvoll.«

CDU-Landtagsabgeordneter und Lauenburger Ortsvorsitzender Markus Matthießen unterstreicht, dass die Metropolregion Hamburg eine wichtige internationale Drehscheibe sei. »In unserer Region laufen die Nord-Süd- und Ost-West-Verkehre zusammen. Die A1 wurde in Hamburg aus guten Gründen umfassend ausgebaut und neben der geplanten westlichen Elbquerung im Zuge der A 20 ist auch die östliche Elbquerung mit dem damit verbundenen Vollausbau der B 404/A 21 zwischen der A 250 und Kiel unverzichtbar.«

Gemeinsam bezeichnen die CDU-Ortsverbände die Forderungen der Grünen als absurd, stattdessen den ÖPNV und die Fahrradwege auszubauen. »Beides ist zwar wünschenswert, löst aber die Probleme auf den Bundesstraßen nicht. Dem Transitverkehr helfen ein verbessertes ÖPNV-Angebot und ausgebaute Radwege wenig«, sagt Minge.

Nach Meinung der CDU müssen die Verkehrsströme erfasst werden, die betroffenen Anlieger vernetzt werden. Dazu gehören die aktuellen Gespräche zwischen Lauenburg und Geesthacht, aber auch Gespräche mit den Anliegern in Mecklenburg-Vorpommern. Die CDU-Kreistagsfraktion plant unterdessen einen Antrag zur nächsten Kreistagssitzung am 11. März. Ende März wollen sich die CDU-Verbände Lauenburg und Geesthacht erneut treffen und konkrete Vorschläge entwickeln.

Auch bei der angestrebten Verwaltungskooperation zwischen Lauenburg und Geesthacht wollen sich die beiden Fraktionen regelmäßig abstimmen.

»Feststellen müssen wir, dass es eine Reihe von Problemen zu lösen gilt. Dabei zählen wir auf die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Innenministerium«, sagt Minge abschließend.



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