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27-10-09

Geschäftsleute besorgt über Penny-Erweiterung

 


Der Antrag auf Änderung des Bebauungsplanes, ehemaliges Krankenhausgelände an der Bergstraße, damit dort der künftige Penny-Markt weitere Fachgeschäfte aufnehmen kann, sorgt für Unmut bei den Lauenburger Geschäftsleuten, die sich zu einem Gedankenaustausch im Uhrenfachgeschäft Siemon trafen. Mit dabei von links: Weinfachhändler Klaus-Meno Schönrok, Doris Schnalke (Spielzeugfachgeschäft), Jens Siemon (Uhren-Siemon), Markus Bröcker (EDEKA-Markt), Andrea Stein (Buchhandlung Rusch) und Cornelia Heinrich (Schuhhaus Grammerstorff).Foto: W. Meusen

Lauenburg (wm) – »Wir haben nichts gegen den Umzug des Penny-Marktes von der Berliner Straße auf das ehemalige Krankenhausgelände an der Bergstraße. Was uns aber Sorgen macht, ist der plötzliche Entschluss der künftigen Betreiber, den Markt um 120 Quadratmeter zu erweitern, um weitere kleinere Läden mit aufzunehmen.« Diese Sorgen teilten jetzt mehrere Lauenburger Einzelhändler in einem Pressegespräch mit. Sie befürchten, dass mit den von Penny zusätzlich eingeplanten Fachgeschäften wie Friseur, einem Schuhgeschäft, einer Drogerie, einem Blumenmarkt und einem Schreibwarengeschäft eine weitere Verödung des Innenstadtbereichs droht. »Unsere Politiker sprechen immer von einem ausgewogenen Branchenmix, den kann ich jedoch nicht erkennen, wenn allein zu bereits etwa acht in Lauenburg vorhandenen Friseurgeschäften noch ein weiterer hinzukommen soll«, bemerkte Weinfachhändler Klaus-Meno Schönrok, der außerdem bemängelte, dass lediglich mit einer kleinen Pressemitteilung bekannt gegeben worden sei, dass der Bebauungsplan zur Einsicht im Internet vorhanden sei. Hier ist dann nachzulesen, dass der Bebauungsplan vom 23. Oktober bis 23. November im Amt für Planung und Bauen ausliegt und Bedenken und Einwände vorgetragen werden können. Für ihn stellt sich außerdem die Frage, ob sich die Planer auch über das erhöhte Verkehrsaufkommen und eine entsprechende Schulwegsicherung Gedanken gemacht haben. Einig waren sich die Gewerbetreibenden auch darüber, dass eine erhöhte Attraktivität der Innenstadt durch weniger Leerstand erreicht werden müsse. Dies sei auch in Schwarzenbek möglich gewesen. Dazu erhofften sich die Geschäftsleute auch ein stärkeres Mitwirken der Eigentümer der in der Innenstadt leer stehenden Geschäftsräume.



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