abstandshalter abstandshalter NETservice Logo
abstandshalter
Kopfgrafik eins abstandshalter Kopfgrafik zwei abstandshalter Kopfgrafik drei
abstandshalter
abstandshalter
09-03-10

Schwarzenbek wird älter - bunter -weniger

 


»Welche Erwartungen haben Sie an den heutigen Abend?« fragte Dr. Winfried Kösters einige der gut 70 Bürger. Viele nutzten die Gelegenheit, Sorgen und Wünsche vorzutragen. Foto: Susanne Nowacki

Schwarzenbek (no) – »Eine beginnende Phase des Aufschwungs« konstatiert Schwarzenbeks Bürgermeister Frank Ruppert. »Die aktuell vorliegenden Zahlen zur Gewerbesteuer geben Hoffnung für das Jahr 2010.« Gleich zu Beginn der jüngsten Einwohnerversammlung (aufgrund der angestrengten Haushaltsberatungen von November 2009 auf März 2010 verschoben), konnte Bürgermeister Ruppert Positives vermelden, machte dabei aber auch deutlich, dass Planungen nur bedingt verlässlich sind. Beispiel dafür war die Einwohnerentwicklung: Geplant für 2009 waren 15.500 Schwarzenbeker, tatsächlich wohnten hier im abgelaufenen Jahr 14.947. Allerdings waren nur 950 Gymnasiasten eingeplant. Tatsächlich besuchten am 31. Dezember 2009 1.048 Schüler aus Schwarzenbek und Umgebung den Neubau.

Der Zuzug junger Familien bleibt in der vergleichsweise jungen Stadt Schwarzenbek Ziel des politischen Handels. Das wurde bereits auf der Klausurtagung im vergangenen Jahr von Politik und Verwaltung vereinbart. Doch welche Anforderungen stellen potenzielle Neubürger an eine Stadt, in der sie sich wohlfühlen? Und was möchte der älter werdende Bürger vorfinden? »Der demografische Wandel ist unaufhaltbar und wird in der Politik weitestgehend ignoriert«, betonte Journalist Dr. Winfried Kösters, der Klausurtagung und Einwohnerversammlung moderierte. »Für welche Bürger biete ich künftig welche Dienstleistungen an? wird die Frage der Zukunft sein.

Der Staat wird sich immer mehr zurückziehen, der Bürger mehr Verantwortung übernehmen müssen.« Demografischer Wandel entsteht nicht nur aus der immer älter werdenden Bevölkerung, sondern auch aus sinkenden Geburtenzahlen, Zuwanderung und höheren Geburtenzahlen in Familien mit Migrationshintergrund. Hierauf müssen die politischen Entscheidungsträger Rücksicht nehmen. »Wir dürfen kein Kind verlieren. Wir können auf kein Talent verzichten«, so Kösters. »Jedes heute eingeschulte Kind hat einen garantierten Arbeitsplatz.«

Aber auch die Senioren gewinnen an Bedeutung, vor allen Dingen bei den Wahlen, wo sie die Mehrheit haben werden. »Wir werden eine Verdoppelung der Hochbetagten über 80 Jahre bis 2020 haben, von denen jeder dritte stationär pflegebedürftig sein wird. Welches Solidarnetz soll hier tragen, wenn die Kinder nicht vor Ort sind?« Aufgaben, denen sich, so Kösters, Schwarzenbek stellen muss mit dem Blick nach vorn.

Es gilt ein Toleranzklima zu schaffen, in dem ausländische Arbeitnehmer mit den nötig gebrauchten Talenten integriert werden: »In Zukunft ist der Meister ein Türke.« Und Kösters weiter: »Mein Tipp an den Bürgermeister: Gehen Sie nicht mehr zu den Geburtstagen der Senioren, sondern begrüßen Sie jedes neugeborene Baby in der Stadt.«

Wer Schwarzenbeks Stärken entdecken, eine Vision für die Stadt im Jahr 2020 mit entwickeln möchte, ist zur Zukunftswerkstatt am 28. Mai nachmittags und 29. Mai ganztägig eingeladen. Anmeldungen nimmt Büroleiter Björn Warmer entgegen, bjoern.warmer@schwarzen bek.de oder 04151– 88 11 45.»Welche Erwartungen haben Sie an den heutigen Abend?« fragte Dr. Winfried Kösters einige der gut 70 Bürger. Viele nutzten die Gelegenheit, Sorgen und Wünsche vorzutragen.



abstandshalter

Christa Möller

Schefestr 11
21493 S'bek

T: 04151-8890-45
F: 04151-8890-44

E-Mail

Christina Kriegs-Schmidt

Schefestr 11
21493 S'bek

T: 04151-8890-43
F: 04151-8890-44

E-Mail


RSS FEED

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit dem Viebranz RSS Feed.

abstandshalter