26-03-10
Aral Open-Air 2010 – Das Freiluftspektakel geht in die nächste Runde
Schwarzenbek (ag) – 2009 stand es noch in den Sternen: wird es dieses Jahr das Aral Open-Air geben? Wegen der problematischen Haushaltslage der Stadt war die Zukunft der erfolgreichen Freiluftkonzerte alles andere als sicher. Und auch jetzt ist die Veranstaltung von einem engen Budget begleitet. Die Veranstalter Michael Nowak und Andreas Sens mussten einige Veränderungen vornehmen, so spielen dieses Jahr nur fünf statt sonst sechs Bands. »Die Band Pfefferminz hat uns zehn Jahre lang fantastisch unterhalten, nun setzen sie für ein Jahr aus. Wir wollen den Besuchern auch in schwierigen Zeiten ein abwechslungsreiches Programm bieten«, so Sens.
So ist zum ersten mal eine Hard-Rock Band vertreten: die Rocker von »Bon Scott« betreten am 30. April mit Klassikern von AC/DC die Bühne. Rocksongs aus den 60er- und 70er-Jahren bietet die Combo »Jessen und Melzer« am 15. Mai, während die Reinbeker Crazy Crackers am 5. Juni zahlreiche Songs von Elvis Presley zum Besten geben werden. Schon vergangenes Jahr dabei war die All-Round-Coverband United Four, die dieses Jahr am 3. Juli spielen wird. Bekannt wird vielen Besuchern auch die Cover-Band »Abba Fever« sein, sie waren ebenfalls schon 2009 dabei und machen am 7. August den Abschluss der Konzertreihe.
Damit dieses Line-up möglich ist, musste sich ein großes Sponsorenteam zusammensetzen. Zwar trägt die Stadt Schwarzenbek nach wie vor erhebliche Kosten bei der Organisation und beispielsweise der Lagerung von Bühnenteilen, die Haupt-Unterstützung von 8.000 Euro wurde allerdings gestrichen. Zu den schon voriges Mal vertretenen Sponsoren Neukauf Kratzmann, Autohaus Riegel, Metallbau Henning Wittkamp, Haustechnik EFG, Taxi Riechert, den Rechtsanwälten, Notaren und Steuerberatern Weber, Kahl und Scheumann und natürlich den Aral Tankstellen von Manuela Fehrmann und Rainer Nordhaus ist Bauunternehmer Günter Studt neu dazugekommen. »Wir sind nicht bloß Sponsoren, wir sind ein Team. Wir identifizieren uns mit dem Open Air, es macht uns Spaß«, begründet Nordhaus die gute Zusammenarbeit und Unterstützung.
Dafür bedankten sich Ordnungsamtsleiter Hans-Jürgen Stribrny und die beiden Veranstalter ausdrücklich. Stribrny lobte ebenfalls die erfolgreiche Durchsetzung des Alkoholverbots im Stadtpark, das von einem ‧Sicherheitsdienst umgesetzt wird. Auch durch zusätzliche Ausleuchtung von dunklen Stellen und eine Einhaltung des Zeitplans der Veranstaltungen von 20 bis 22.50 Uhr solle mehr Sicherheit und Übersicht gewährleistet und außerdem das Ordnungsamt zufriedengestellt werden.
»Wir wollen das Aral Open-Air nicht gefährden«, so Stribrny. Bei so einer vorbildlichen Planung bleibt für die Veranstalter, die Bands und alle Zuschauer nur noch auf eines zu hoffen: gutes Wetter und eine Fortsetzung im Jahr 2011.