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17-12-08

Weihnachtsmarkt

 


Anscheinend geht es nicht anders: Immer wenn das erste Adventswochenende und damit der Weihnachtsmarkt am Bismarckturm naht, ist das Wetter schlecht. Nachdem am Sonnabendmorgen noch weiße Schneeflocken vom Himmel rieselten, mussten sich die Aumühler bereits am Nachmittag bei nasskaltem Wetter amüsieren. Zur Krönung kam dann am Sonntag noch ein heftiger Schneeregenschauer dazu.

Aber trotzdem lassen sich die Gäste den Spaß nicht verderben: Bei Glühwein, heißem Kakao und Grillwürstchen kam vorweihnachtliche Stimmung auf. Auch wenn es kaum noch Weihnachtliches auf dem Markt gibt: Weder Weihnachtsschmuck noch Kekse werden angeboten. Dank Monika Baumgard gab es wenigstens einen Stand mit Adventskränzen und -gestecken. Das Team vom DRK versorgte die Aumühler mit heißer Erbsensuppe, bei der Feuerwehr gab es Glühwein, die Pfadfinder waren wieder dabei und in diesem Jahr versorgte die Bäckerei Zimmer die Besucher mit Stollen und Mutzenmandeln. Ein Highlight war das Riesen-Knusperhäuschen, das die Kinder plündern durften.
Um musikalischen Nachwuchs brauchen sich die Aumühler keine Sorgen zu machen: Mit einem großen Kinderchor und Weihnachtsliedern begeisterten die Jüngsten am Sonntag mit Pastor Süssenbach und Kantorin Susanne Bornholdt.
Reichlich Nachschub für Leseratten gab es wieder beim Bücherflohmarkt im Bismarckturm. »Krimis und Kinderbücher waren der Renner«, freuten sich die Büchereileiterinnen Magdalena Müllerchen und Hanne Metzner. Und auch Turmführer Gerd Möller freute sich über viele Besucher, die einen Blick vom Bismarckturm auf das bunte Treiben warfen. Und als es am Sonntagnachmittag richtig dämmerig war, stattete auch der Weihnachtsmann den Aumühlern einen Besuch ab – mit einem großen Sack voller Leckereien.

Auch wenn nicht alle Aussteller zufrieden waren – Organisatorin Susanne Itzerott zog eine positive Bilanz: »Wir haben immer mehr Spender im Gewerbebund für unser tolles Kinderkarussell.« Inzwischen sind es 45 Firmen, die dafür sorgen, dass die Kinder auf dem schönen Karussell fahren können.
An die Organisatoren Susanne und Michael Itzerott vom Gewerbebund geht auch in diesem Jahr wieder ein Dank, denn sie haben es trotz mancher Widrigkeiten geschafft, dass der Weihnachtsmarkt mehrere hundert Gäste anlockte.



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