29-07-10
Schlaglöcher und Tempolimit
Aumühle - Der Eiswinter liegt Monate zurück, die letzten Folgeschäden werden aber besonders die Autofahrer noch länger begleiten, denn noch längst nicht alle erforderlichen Sanierungsarbeiten sind bisher durchgeführt.
Es gibt immer wieder Autofahrer, die sich erbost über den zum Teil schlechten Zustand der Straßen äußern und empört im Rathaus anrufen. Oft handelt es sich aber um Kreis- oder Landesstraßen, die nicht der Zuständigkeit der Gemeinde unterliegen.
»Wir erwarten einen Zuschuss in Höhe von 100.000 Euro für die Sanierungsmaßnahmen«, so Aumühles Bürgermeister Dieter Giese. Die Gemeinde muss weitere 100.000 Euro aufbringen.
Das Geld ist zweckgebunden zur Sanierung der Frostschäden auf den gemeindeeigenen Straßen. Die Entscheidung erwartet Giese noch im Juli, im August soll dann in den Ausschüssen beraten werden, welche Straßen Priorität haben.
»Das Geld reicht bei Weitem nicht für alle erforderlichen Arbeiten«, so der Bürgermeister. Deshalb werde das Thema »Straßensanierung« für die Gemeindevertreter auch im Jahr 2011 ein Schwerpunkt bleiben. In sehr schlechtem Zustand ist die L 314 (Alte Schulstraße/Schönningstedter Straße), in der nur noch Tempo 30 erlaubt ist. Da es sich um eine Landesstraße handelt, kann Giese keine Aussage zum Sanierungstermin machen. Auch die Bergstraße/Große Straße ist eine Kreisstraße und liegt damit nicht in der Zuständigkeit der Gemeinde Aumühle, sondern beim Kreis.