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23-10-09

Welcher Pilz darf in die Pfanne?

 

Herbstzeit ist Pilzzeit – das merkt man besonders an den Wochenenden, wenn die Spaziergänger mit Körben durch den Sachsenwald streifen, auf der Suche nach Steinpilz & Co. Aber nicht jeder Sammler ist pilzkundig und weiß, was er gerade gesammelt hat. Wo bekommt man Hilfe, wenn sich die Frage stellt: giftig oder genießbar?

Wer im Internet die Seite der »Deutschen Gesellschaft für Mykologie« (DGfM) anwählt, erhält ausführliche Informationen. Hier gibt es auch eine Liste der ausgebildeten Pilzsachverständigen, nach Postleitzahlen geordnet. Leider gibt es weder im Kreis Herzogtum Lauenburg noch in der etwas weiteren Umgebung des Sachsenwaldes ausgewiesene Experten.

Fachlichen Rat zum Pilzesammeln erteilt im Biozentrum Klein Flottbek in Hamburg Susanne Bringe, Tel. 040 – 42 816 – 581.

Im Zweifel sollten Pilzsammler sich aber an einen einfachen Ratschlag halten: Wer sich unsicher ist, lässt den Pilz lieber stehen.

Eine interessante Adresse für Pilzsammler ist die Internetseite von Harry Kähding, www.harry-kaeding.de. Er lebt in Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern, 40 Kilometer südlich von der Hafenstadt Rostock. Im Landkreis Güs‧trow gibt es drei Pilzsachverständige, die ehrenamtlich als Pilzberater des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes tätig sind. Kähding bietet regelmäßig Pilzwanderungen an und liefert auf seiner Internetseite jede Menge Informationen und Bildmaterial. Wer sich genauer informieren möchte, erreicht ihn unter der Nummer: 0151 – 15 58 19 54 oder per Fax: 03843 – 68 61 47 sowie Fax: 040 – 28 57 75 53, E-Mail: harry.kaeding@googlemail.com.
Falls doch einmal ein Pilz gegessen wurde, der ungenießbar ist und es zu einer Pilzvergiftung kommt, ist Eile geboten, aber trotzdem gilt: »Keine Panik – Ruhe bewahren«. Entscheidend ist, beim Erkrankten kein Erbrechen auszulösen und ihm kein Salzwasser zu geben. Dann wird der regionale Giftnotruf kontaktiert: Giftnotruf (24 Stunden) für Schleswig-Holstein und Hamburg: 0551 – 19 240.
Im Notfall sollte stets der Grundsatz »Sicherheit vor Geschwindigkeit« eingehalten werden. Wichtige Informationen zu diesem Thema erteilt für Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein außerdem das Giftinformationszentrum Nord  www.giz-nord.de



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