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27-08-06

Großeinsatz in Aumühle

 


Der Gefahrenbereich war weiträumig abgesperrt.

(hk) – Mittwochmorgen in Aumühle: Eigentlich war es wie immer, eine ganz normale Tour des Sperrmüllfahrzeugs in Aumühle. Bis die Müllwerker Norbert Skalnik und Jens Bösader in der Kehre der Rehkoppel einen Schrank in die Mulde des Fahrzeuges hoben – ein weißes Pulver darin entzündete sich, Feuer entstand, und geistesgegenwärtig warfen die Arbeiter das Möbelstück auf die Fahrbahn und löschten es ab.

Doch durch das Wasser entzündete sich das Pulver erneut, es gab eine Stichflamme, und es bildete sich eine weithin sichtbare Rauchsäule. Feuerwehren des ganzen Kreises, der Umweltschutztrupp der Polizei, das DRK und der Leiter des Ordnungsamtes Aumühle, André Chors, sperrten zunächst den Gefahrenbereich ab und untersuchten die Rückstände des Pulvers. Feuerwehrleute mit Atemschutzmasken nahmen Proben, die noch vor Ort erstmals untersucht wurden.

Der Einsatzleiter der Feuerwehr, Lutz Blechschmidt aus Geesthacht: »Nach unserer ersten Untersuchung konnte festgestellt werden, dass es sich nicht um eine giftige Substanz handelt.« Zur genaueren kriminaltechnischen Untersuchung wurden auch die kontaminierten Pflastersteine geborgen. Bis Redaktionsschluss stand das Ergebnis noch nicht fest.

Ob es sich bei der Aufbewahrung der Substanz um eine Straftat des Verursachers handelt, kann erst nach der genauen Untersuchung durch den zuständigen Staatsanwalt entschieden werden. Menschen kamen nicht zu Schaden, die kleine Fläche der Pflastersteinentnahme wurde abgesperrt. Das Sperrmüllfahrzeug musste gereinigt werden. Erst nach gut zwei Stunden konnte Aumühles Polizei-Hauptmeister Kossek die Straße wieder freigeben.



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