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04-07-08

Ein Klettergarten für Aumühle

 


So sehen die Plattformen aus, von denen die Kletterer von Baum zu Baum gelangen werden. Foto: Stephanie Rutke

Der Sachsenwald soll um eine Attraktion reicher werden: Auf einer 2,5 Hektar großen Waldfläche hinter dem Holzhof in Friedrichsruh wollen die drei Geschäftsführer der »Schnurstracks Sachsenwald GmbH«, Albrecht Stroop, Gunnar Bartels und Holger Schlichting einen Hochseilgarten bauen.
Stroop und Bartels haben sich beim Training in einem Hochseilgarten kennengelernt. Schnell waren sich die beiden einig, dass ein Hochseilgarten sich auch in Aumühle realisieren lasse – die Bedingungen sind ideal: Der Sachsenwald mit seinen alten Bäumen, die gute Verkehrsanbindung nach Hamburg und Schwarzenbek/Büchen. Die Investoren wollen außerdem die vorhandene Infrastruktur nutzen, wie zum Beispiel die Gastronomie vor Ort, den Lokschuppen, den Schmetterlingsgarten und die Bismarckstiftung und das Museum in Friedrichsruh. »Wir wollen mit dem Klettergarten die Begeisterung für die Natur wecken«, erklärt Stroop die Idee, die auf viel Zustimmung stößt.
Auf dem Gelände im Wald wurden in sechs Metern Höhe die ersten Plattformen installiert, von denen die Kletterer über Brücken oder an Seilzügen von Baum zu Baum gelangen werden. Baustart war Ende April, im Mai sahen sich die Investoren allerdings vor Problemen: Der Kreis verhängte einen Baustopp, weil kein Bauantrag eingereicht wurde und zeigte sich nicht bereit, in dieser Angelegenheit eine Duldung zu akzeptieren. Anfang Juni wurde der Widerspruch zur Baueinstellungsverfügung vom Verwaltungsgericht in Schleswig abgelehnt. »Noch ist unklar, wie es jetzt weitergeht«, erklärte Stroop. Der Bauantrag wurde eingereicht und muss noch um Gutachten ergänzt werden.

Inzwischen haben die Investoren das Projekt auch Amtsvorsteher Walter Heisch im Amt Hohe Elbgeest, der Leitenden Verwaltungsbeamtin Brigitte Mirow, Gutsverwalter Ruprecht von Hagen und Bürgermeister Dieter Giese in einem weiteren Gespräch vorgestellt. Die Resonanz war positiv, denn das Projekt passt in die neue Aktivregion. Jetzt hoffen die Investoren, möglichst schnell grünes Licht zu erhalten, um ihr Projekt »Hochseilgarten« so bald wie möglich realisieren zu können.



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