13-06-08
So sehen Sieger aus
Neun Gemeindevertreter in Dassendorf werden direkt gewählt, acht weitere ziehen über ihren Listenplatz in die Gemeindevertretung ein. Mit deutlichem Abstand erhielt die Spitzenkandidatin der SPD, Martina Falkenberg, das Wählermandat und den Wählerauftrag für das Bürgermeisteramt. 324 Stimmen konnte sie als Direktkandidatin auf sich vereinigen.
Aber auch die weiteren SPD-Kandidaten konnten beachtliche Erfolge verbuchen. Insgesamt sieben der neun Direktmandate entfielen auf sie, wobei Altbürgermeister Karl-Hans Straßburg mit 265 Stimmen und Wilfried Falkenberg (260 Stimmen) ebenfalls deutliche Wähleraufträge erhielten.
Nach dem stark von den Spitzenkandidaten Martina Falkenberg (SPD), Dr. Helmut Rüberg (CDU, 208 Stimmen) und Detlev Rammelt (GUD, 101 Stimmen) geprägten Wahlkampf, konnte nur die SPD (43,14 Prozent) von der Wechselstimmung der Bürger in Dassendorf profitieren. Die CDU (36,55 Prozent ) verlor ihre absolute Mehrheit und fällt von neun auf sechs Sitze in der Gemeindevertretung zurück. Aber auch die GUD (20,31 Prozent) konnte aus der Opposition heraus nicht punkten, verlor eines ihrer vier Listenmandate. Dass viele Bürger in Dassendorf die Bedeutung der Kommunalwahlen am 25. Mai hoch eingeschätzt hatten, zeigt die gegen den landesweiten Trend hohe Wahlbeteiligung. Damit sind die neuen Kräfte in der Gemeindevertretung, die sich am 24. Juni konstituieren, gefordert, sich in den kommenden fünf Jahren gemeinsam einzusetzen für die Entwicklung Dassendorfs zu einem weiterhin attraktiven Wohn- und Gewerbestandort.
Dies ist der deutliche Wählerauftrag, da die Wahlen für keine Partei oder Wählergemeinschaft eine absolute Mehrheit gebracht hat. Man wird sich abstimmen müssen – als erstes bei der Wahl ins Bürgermeisteramt.
Denn dieser oder diese wird tatsächlich erst am 24. Juni gewählt – von den 17 Gemeindevertretern..