01-09-09
Einzigartiges Ambiente in Norddeutschland
Reitfestival auf Gut Basthorst ein voller Erfolg
Basthorst (ag) – Das Wetter spielte zwar nicht durchgehend mit, doch der Erfolg des ersten Dressur- und Springfestivals auf Gut Basthorst war dadurch nicht im Geringsten getrübt. Rund 1.300 Nennungen mit 600 Pferden und eine Antrittsrate von 110 Prozent (es gab Nachmeldungen) sprechen für sich.
Die Erwartungen waren hoch, schien das Gelände doch wie geschaffen. Sogar ein Dressurviereck wurde eigens aufgeschüttet. Initiator und Organisator Armin Gantzckow ist allerdings mehr als zufrieden: »Die Erwartungen wurden übertroffen, die Resonanz bei Besuchern und Reitern ist sehr gut.« In Zusammenarbeit mit dem Eigentümer des Guts, Enno Freiherr von Ruffin, gelang die Premiere. »Wir haben hier ein Ambiente, das in Norddeutschland seinesgleichen sucht«, so Gantzckow. Vorher schon organisierte er mit dem Reit- und Fahrverein Schwarzenbek Turniere in Kollow, jedoch in kleineren Größenordnungen.
Die Teilnehmerliste setzte sich aus Reitvereinen in einem ungefähr 100 Kilometer großen Umkreis zusammen, Zuschauer hatten an jedem der drei Turniertage freien Eintritt. Höhepunkt waren sicherlich die M-Prüfungen, die schwierigsten auf dem Festival. Beim Springen kam es zum Stechen zwischen fünf Reitern, das Marie-Sophie Kortsch vom Reitverein Marienhof für sich entschied. Sie trat als letzte an und schaffte mit ihrem Pferd Hof Schretstakens Erwin eine fehlerlose Runde. Sponsor Carl Graf Hardenberg, Ausrichter des internationalen Reitturniers in Nörten-Hardenberg, honorierte den Sieg persönlich mit dem Preis der Hardenberg-Wilthen AG.
Die Zukunft des Turniers ist schon jetzt gesichert: Es soll nun jährlich veranstaltet werden. Der Erfolg bestätigte die Pläne des Organisatorenteams, und der Höhepunkt ist mit der Premiere sicherlich noch nicht erreicht. Armin Gantzckow schmunzelte: »Warten wir's ab.«