10-05-10
Schwarzenbeker Kinder- und Jugendbeirat
Unterstützung erwünscht
Schwarzenbek (no) – Im Sommer 2009 haben die Schwarzenbeker Jugendlichen ihre Interessenvertretung, den Schwarzenbeker Kinder- und Jugendbeirat SKJB, gewählt. Unter dem Vorsitz von Melf Johannsen setzen sich die sieben Beiräte seitdem mit Formalitäten, politischen Gremien und Verwaltungsanforderungen auseinander. Nach der Vorstellungsrunde durch alle politischen Ausschüsse haben sich Melf und seine Mitstreiter an die Planung der diesjährigen Jugendkonferenz im Rathaus-Festsaal gemacht. Die Flyer und Plakate sind entworfen, aber »wir treten irgendwie auf der Stelle«, berichtet Femke Johannsen im jüngsten Sozialausschuss ganz freimütig.
Im Elmshorn, stellten die Schwarzenbeker Beiräte fest, unterstützt ein junger Mensch im freiwilligen sozialen Jahr (»FSJ«) den Beirat in allen organisatorischen Fragen. Darum beantragte Femke Johannsen für den SKJB eine entsprechende Stelle. Jugendpfleger Norbert Lütjens berichtete, dass der Kreis empfiehlt, für einen Kinder- und Jugendbeirat eine halbe Verwaltungsstelle einzuplanen, damit die jungen Menschen sich wirkungsvoll für die Belange ihrer Altersgenossen einsetzen können. Nun wollen die Kommunalpolitiker in der kommenden Sozialausschuss-Sitzung eine mögliche FSJ-Stelle anhand einer Stellungnahme der Verwaltung zu Aufgaben und Kosten weiter beraten. Dabei sollen Einsparmöglichkeiten an anderer Stelle im städtischen Haushalt gefahndet werden, um den FSJler ausgabenneutral zu finanzieren.
Auf Femkes Frage nach den Perspektiven des Jugendtreffs angesichts der Planungen von Investor Kiefaber für die neue Innenstadtmitte antwortete Bürgermeister Frank Ruppert, dass beim augenblicklichen Stand der Planungen dazu noch keine Aussage möglich sei. »Wenn es konkret wird, werdet Ihr selbstverständlich eingebunden«, versicherte Bürgermeister Ruppert. Laut Landesgesetz sind Kinder und Jugendliche altersgerecht in alle Planungen einzubinden, die ihren Lebensraum und ihre Interessen betreffen.